Impfen

Quelle pixabay.de
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Ich möchte gleich zu Beginn meine Position in dieser Angelegenheit offenlegen: Ich bin Impfkritiker, aber kein absoluter Gegner. In einer Gesellschaft, in der die Mehrzahl der Menschen geimpft ist, habe ich durchaus Verständnis dafür, dass es nicht leicht ist, sich offen einem Thema zu stellen, welches bereits im Bauchgefühl der meisten von uns beeinflusst wurde...

 


Auf meinem Ausbildungsweg hin zum Körpertherapeuten ist mir schon vor 10 Jahren klar geworden, dass medizinisch-therapeutisches Vorgehen ein Kampf gegen Windmühlen ist. Daher habe ich mich für eine rein aufklärende Arbeit als Gesundheits-/Verhaltenscoach und Berater entschieden, wo auch mehr Zeit und Raum für Themen wie Abwehrkräfte, gesunde Ernährung und Sozialverhalten zur Verfügung steht.

Ich möchte hier weniger wissenschaftlich reden oder argumentieren, sondern einfach meinen Eindruck der vergangenen Jahre und Erfahrungen kundtun:

Die Grundidee des Impfens ist präventiv zu helfen, Entwicklungsschübe zu erleichtern und das Leben sicherer machen zu wollen. Krankheit ist aber in vielen Fällen kein "Feind" sondern etwas, was wir für eine gesunde Reife und unsere menschliche Entwicklung brauchen. Wenn auf einmal jeder Mensch dank einer Spritze Autofahren dürfte, auch ohne Prüfung, wäre das Geschrei sicherlich groß - ohne Reifeprüfung alles tun zu dürfen, was wir wollen, stellt aber offenkundig kein Problem dar und der Vergleich ist gar nicht so weit hergeholt.

Ich behaupte, Impfung ist Meinungsbildung; Meinungsbildung in Sachen Verhalten, in Sachen Wahrnehmung, eine über die Blutbahn eingeimpfte Einstellung zu menschlichen Grundkonzepten und Verhaltensstrukturen ohne selbst drüber nachgedacht und diese erarbeitet haben zu müssen. "Hör auf dein Bauchgefühl.", war einst der beste Rat, den man in Zweifelsfällen geben konnte; was ist aber, wenn bereits das Bauchgefühl geprägt wurde durch einen kleinen Nadelstich und innere Zwiegespräche nun zwischen Impfstoffen und einem sich entwickelnden Immunsystem ablaufen, statt zwischen Körper und Geist und diese Zwiegespräche zu einer dauerhaften Arbeitsbeschaffungsmaßnahme werden?

Das Hauptproblem beim Impfen sehe ich im unbewussten und ungefragten Einwirken auf Grundverhaltensmuster des Menschen, die eingeimpft statt erarbeitet nur noch schwarz und weiß, richtig und falsch erkennen, aber keinen bewussten Ermessensspielraum mehr zulassen, kein gesundes und angemessenes Verhalten im Augenblick mehr ermöglichen.

Natürlich ist Impfen für unsere Wirtschaftsgrößen und die politische Führung des Landes zunächst gefühlt angenehmer, wenn als Ergebnis die Menschen in erster Instanz nicht nur weniger Krankheitstage verursachen, sondern nebenbei auch noch folgsamer und kalkulierbarer werden. Das ist jedoch eine Milchmädchenrechnung.

Dass das Immunsystem sich nicht mehr natürlich entwickeln kann, wir damit einmal mehr versuchen natürliche Ausleseprozesse zu beherrschen statt ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und der Körper die Inhaltsstoffe auch irgendwie verstoffwechseln muss, ist nur ein kleiner Teil. Ich mache mir vor allem Sorgen um die Eingriffe in unsere Menschlichkeit und wie weit wir diese noch versuchen werden so zu verformen, dass es am Ende scheinbar lieber heißen soll: "Es ist eine Maschine oder ein Computer!", als "Es ist ein Junge oder ein Mädchen."

 

Ich habe selbst Kinder und niemand mag sein Kind oder überhaupt seine Mitmenschen leiden sehen, aber ob wir einen Menschen verlieren oder nicht, liegt nicht in unserer Macht - die Auswirkungen aus diesen Versuchen erleben wir nun tagtäglich am eigenen Leib.

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Robert K. (Sonntag, 09 Dezember 2018)

    Hoffentlich müssen deine Kinder nicht für deine sehr spezielle Meinung zum Thema Impfen den Preis zahlen. Wie kann denn jemand mit solchen Ansichten, der sich auch noch Coach nennt und bei der Entwicklung eigener Lösungen begleiten soll, halbwegs objektiv weiterhelfen?!

  • #2

    Antwort des Autors (Montag, 10 Dezember 2018 10:10)

    Darum nennt man es Vorurteil, weil Menschen andere beurteilen ohne deren Situation oder Einstellung wirklich verstanden zu haben.

  • #3

    Robert K. (Mittwoch, 12 Dezember 2018 22:02)

    Keine Expertise, ausschließlich Andeutungen und Pauschalaussagen, ohne belastbare Fakten. In meiner Welt zählen Argumente... von denen ist in deinen geistigen Ergüssen hier leider nicht viel zu finden. Verwirrung stiften auf Grund von Unwissenheit... scheint ja heutzutage ein probates Mittel zu sein.

  • #4

    Antwort des Autors (Donnerstag, 13 Dezember 2018 09:34)

    Das ist deutlich erkennbar, junge Frau, was in Ihrer Welt von Belang ist... Ich schlage vor, Sie setzen sich persönlich mit mir in Verbindung und dann klären wir das in Ruhe bei einem guten und wohlwollenden Gespräch.

  • #5

    Stephanie (Donnerstag, 13 Dezember 2018 11:00)

    Liebe 'Robert Koch',
    dazu ein Zitat von Werner Heisenberg (Physiker und Nobelpreisträger):
    "Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."

  • #6

    Frank (Dienstag, 15 Januar 2019 11:17)

    Ich kann Robert K. ein Stück weit verstehen - gerade der letzte Absatz stellt ja nun unser gesamtes Sozialsystem in Frage, selbst wenn die Überlegung zutreffen sollte. Ist einfach kein leichtes Thema in schwierigen Zeiten.