Meditation

Quelle Pixabay
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Was ist Meditation?

 

Selbst als ich persönlich endlich Meditation für mich entdeckt habe und diese umsetzen konnte, war ich trotz allem noch nicht in der Lage wirklich zu verstehen, was diese Zeit der Selbstbetrachtung wirklich bedeutet und wie ich es anderen erklären kann, was Meditation eigentlich ist.

 

Heute denke ich ein Verständnis dafür gefunden zu haben - innerer Ausgleich!

Jeder Mensch spielt Rollen im Leben. Diese dienen unserem emotionalen aber auch körperlichen Schutz. Einige von uns haben dabei eher einen Zugang zu aktiven Rollen, in denen sie Verantwortung übernehmen, andere stehen eher zu ihrer passiven Seite und lassen das Leben und die Dinge auf sich zukommen. An erster Stelle behaupte ich, Meditation ist das Sich-einlassen auf eine andere Rolle:

 

Aktive Rollen brauchen eher das Ankommen in der Meditation. Einen Ort, wo sie nicht ständig alles mitmachen, sondern sich Zeit nehmen das Leben mal nicht zu leben und es stattdessen einfach "passieren" lassen. D.h. Gefühle, Gedanken, körperliche Empfindungen, kurz Impulse nicht aktiv umsetzen, sondern sie passieren lassen und damit ok zu sein. Solch eine Form der Meditation kann innerlich sehr bewegend sein, organisch wie auch emotional, weil endlich mal das verarbeiten darf, was mag und nicht nur das, was wir für richtig halten und passieren lassen wollen.

 

Passive Rollen reagieren ja eher weniger nach außen und brauchen daher mehr den Ausdruck. Diese Menschen finden Stille, Rückzug, Nichthandeln und das Nachspüren der Energien in ihnen super, müssen aber mehr in die Dynamik und die Umsetzung gehen; sie brauchen eher sich wiederholende Mantren, Atemtechniken oder leichte Bewegungen in der Meditation.

 

Im Laufe eines jeden Tages bauen sich in jedem Menschen ganz natürlich, auf Grund des sogenannten Erregungsniveaus, Spannungen auf; Spannungen, die eine Seite von uns ein Stück weit von der anderen Seite trennen. Meditation ist die Zeit, in der Dinge, ungeachtet aller zweifelhafter Gedanken, Gefühle und Bewegungen, wieder zusammenfinden und wir wieder eins werden mit uns selbst - ein erfolgreiches Zwiegespräch um wieder mehr Klarheit, Durchblick und innere Freiräume zu erschaffen.


An zweiter Stelle kommt also erst das, was wir unter erfolgreicher Meditation verstehen dürfen, denn nur, wenn wir unsere eigenen Anteile kennen, bzw. bereit sind sie kennen zu lernen, können wir auch in einen erfolgreichen inneren Dialog gehen und nur dann macht Meditation wirklich Sinn.


Meditation ist die Zeit, in der wir uns einen Moment lang vom Spiel, von unseren Rollen die wir spielen, erholen dürfen.


zurück ins Geschehen!

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