Therapie oder Coaching?

Wofür brauchen wir Therapeuten und Coaches?

Mit dem Zeitalter der Industrialisierung wurde eines in Familien knapp: Zeit!

 

Mit dem Mangel an Zeit für soziale Beziehungen schufen wir zunehmend Lücken in der Erziehung und damit in der Entwicklung unserer Kinder. Ein heranwachsender Mensch braucht ein "Miteinander" aber auch ein "Gegenüber" um sich in dieser Welt weiterentwickeln und überleben zu können. Beides integriert sich im Laufe der Zeit und schafft so das, was wir Eigenständigkeit nennen.

 

 

Was tun Therapeuten und Coaches?

 

Therapeuten sind im Grunde nichts anderes als ein "Mutterersatz" bei Fragen dazu, was mir gut tut und wo ich dieses "Gute" finden kann - Coaches sind entsprechend der "Vaterersatz", der gesunde Grenzen aufzeigt und Zusammenhänge vermittelt, für einen langfristig gesunden Umgang mit unseren "Gütern". Die einen bringen Verständnis auf, die anderen vermitteln Wissen.

 

Gerne ist es heute so, dass die eine Berufsgruppe behauptet, die andere zu beinhalten, was rein menschlich gesehen ja auch nicht falsch ist. Nur macht es absolut Sinn entsprechend der Anliegen des jeweiligen Klienten/Patienten diese beiden Arbeitsfelder für den Moment voneinander zu trennen.

 

Was brauche ich von beidem, wenn überhaupt?

Zum Glück gibt es heute für alles Definitionen ( eine Sache, die das Coaching vermutlich hervorgebracht hat ;) ) und darum ist es recht leicht herauszufinden, was das Richtige für mich ist:

  • habe ich das Gefühl "Hilfe" zu brauchen, weil mir das Führen meines eigenen Lebens nicht mehr gelingt / schwer fällt? Dann bin ich bei einem Therapeuten an der richtigen Adresse.
  • möchte ich Zusammenhänge besser verstehen oder an Grenzen gehen, bzw. diese erfahren, dann ist ein Coach sicherlich ein guter Wegbegleiter und ein stabiles Gegenüber.

 

Therapeuten wie auch Coaches helfen uns Defizite im Umgang mit uns selbst zu verringern und unsere Fähigkeiten für ein besseres soziales Miteinander weiter zu entwickeln um so Lösungen wie auch Strategien für unseren Werdegang zu finden. Dabei sind beide nicht das Maß aller Dinge, sondern helfen vor allem als Mitmenschen dabei, uns fehlende Eigenschaften zu erkunden und zu entwickeln. Einmal Mama und einmal Papa für große Mädchen und Jungs, die eigenständiger und unabhängiger werden wollen, könnte man sagen :)

 

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