Motivation - Antrieb zur Bewegung

Text ist leider verloren gegangen im Speicherprozess, wird aber in Kürze wieder neuverfasst.

 

...so dachte ich und ärgerte mich unheimlich. Doch dann sponn sich der Inhalt des ursprünglichen Textes weiter in mir fort und mir wurde klar, dass er genau dort gelandet ist, wo er auch hingehört :)

 

Mit dem "Zufall" und dem Entschwinden dieses Blogtextes im furchteinflößenden Nichts, wie es Michael Ende in seiner "Unendlichen Geschichte" so schön darstellte, kommen wir nämlich zu einem wichtigen Teil dessen, was auch Antrieb in uns erzeugen kann und bei einem wunderbaren griechischen Philosophen wie folgt zitiert wird:

 

„Wohlan, so will ich denn verkünden (Du aber nimm mein Wort zu Ohren), welche Wege der Forschung allein denkbar sind: der eine Weg, daß (das Seiende) ist und daß es unmöglich nicht sein kann, das ist der Weg der Überzeugung (denn er folgt der Wahrheit), der andere aber, daß es nicht ist und daß dies Nichtsein notwendig sei, dieser Pfad ist (so künde ich Dir) gänzlich unerforschbar. Denn das Nichtseiende kannst Du weder erkennen (es ist ja unausführbar) noch aussprechen.“

 
Gemeint war damit wohl wie so oft das Unbewusste in uns, was sich aus vielen feinsten Impulsen zusammensetzt, die wir im Laufe des Tages primär eben "unbewusst" konsumieren und die als Motivatoren einen Großteil unseres täglichen Antriebs mit erzeugen.
Die bewussten Nährstoffquellen für unseren Motor als Grundlagen menschlichen Antriebs sind den meisten von uns bekannt - ohne ausgewogene Nährstoffzufuhr, bestehend aus Sauerstoff, Wasser und festen Lebensmitteln, sind wir nicht antriebsfähig; unser Ausdruck, unsere Bewegungen werden schmerzhaft, abrupt, stockend und ungleichmäßig.
Motivatoren auf rein körperlicher Ebene hingegen, um Energie(-quellen) dann in Bewegung zu bringen, sprich sie anzutreiben, sind die Bewegungen, die unsere Sinne wahr- und aufnehmen; je höher der sensorische Reiz, also die auditive, visuelle, haptische, olfaktorische oder gustatorische Bewegung, desto höher ist unsere eigene Motivation Dinge in Bewegung zu bringen und selbst "Nachrichten" über unsere Sinne wieder an die Umwelt zu senden, sprich zu reagieren.
Inwiefern Emotionen dabei einfach nur unterdrückte Reaktionen (Mit-Bewegungen) von Sinnesreizen sind um Quellen festzuhalten / zu bewahren, möchte ich an dieser Stelle nicht tiefer beleuchten, eben so wie die Fragen, ob neben Emotionen, Licht, Ruhe und weitere auch Quellen sind oder eher Motivatoren. Eine schöne, mögliche Definition für das Wort Quelle ist aus meiner Sicht:
"Eine Quelle ist eine vollendete Bewegung - wie die Erde, die einmal um die Sonne kreist."
So ist vielleicht der Inhalt von Worten eines Motivationstrainers viel weniger entscheidend darüber, ob er/sie Menschen bewegen kann, sondern viel mehr die Art und Weise des Vortrags und was wir persönlich mit dem Inhalt assoziieren.
Ein kleiner Text als Anreiz über Worte wie Motivation, Antrieb und Bewegung noch einmal im Sinne ganzheitlicher Kommunikation nachzudenken.
 

von Christian Grotheer

 

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