Mehr oder Weniger - hat unsere Körperhaltung Einfluss auf unser Gewicht?

Menschen wie Feldenkrais, Lowen und andere, die sich mit Körperarbeit und Haltung auseinandergesetzt haben, hatten schon in den 50er und 60er Jahren unwirklich anmutende Ideen darüber, auf was unsere "Haltung" alles Einfluss nehmen kann. Innere und Äußere Haltung weisen an vielen Stellen interessante Verbindungen auf und an einer vorne zusammengesunkenen Haltung erkennen viele nicht erst seit gestern einen Menschen, der damit vielleicht seine Traurigkeit ausdrückt...

 

Neueste Ideen spekulieren darüber, wie z.B. Gewalt und machtvoller Ausdruck der Eltern, bzw. eines Elternteils, ob nun offensiv oder eher unterschwellig, uns in der Kindheit in unserer Haltung beeinflussen können und wir somit unterbewußt mehr oder weniger Raum in uns schaffen für die Zunahme oder Abnahme von Gewicht.

 

Wenn wir uns als Beispiel in der Kindheit mal schlecht fühlen und in einem ungünstigen Moment um Hilfe bitten und erleben dann einen Elternteil wiederkehrend als sehr abwehrend und vielleicht sogar an Stellen furchteinflößend, können wir laut Meinungen uns in unserer Körpervorderseite überwältigt fühlen und dadurch den Kontakt und das Bewusstsein für dort liegende Bereiche verlieren - in der Folge wäre es möglich, dass wir durch eine daraus resultierende festgehaltene Furcht im Inneren uns nicht mehr so trauen uns unserer Umwelt gegenüber in einem gesunden Maß zu verschließen (Haltung Vorderseite) und dieser Raum, den wir unserem Körper und den zu uns genommenen Nährstoffen "frei, offen und ungeschützt" damit bieten, kann sich mit "Dingen" unkontrollierter anreichern. Im Laufe der Zeit kann so ein Mensch leicht und stark an Gewicht zunehmen.

 

Wenn wir in einem anderen Beispiel uns hingegen nicht zu schwach fühlen in der Kindheit und Momente wiederkehrend erleben in denen sich Eltern oder ein bestimmter Elternteil unseren Wünschen und Bedürfnissen widersetzen/widersetzt, wir aber noch dagegensteuern können und somit aktive "Kampf-" oder auch Konfliktsituationen entstehen in denen wir uns maßgeblich durchsetzen konnten und die Argumente unseres Gegenüber nicht stichhaltig waren, kann es passieren, dass wir in einer angriffslustigen, eher zusammengezogenen Haltungstendenz verharren und mit großer Skepsis und Kampfeslust unserer Umwelt begegnen, was in der Folge weniger Offenheit in uns schafft und damit weniger Raum für potentielle Nährstoffe und ihre Anreicherung.

 

Doch nicht nur vermeintlich "negative" Einflüsse bestimmen unsere Haltung mit; genetische Tendenzen und auch unbewußte Solidarisierung mit einem Elternteil gegen das andere lassen uns in unserer Haltung sympathisierend mit dem elterlichen "Partner" mitgehen.

 

Diese Behauptungen haben derzeit noch keinen wissenschaftlich belegten Hintergrund, ich finde aber die Denkweise und eine dahinter verborgene Wahrheit für durchaus möglich, da ich mich viel mit dem Thema Innere und Äußere Haltung beschäftige und werde euch auf dem Laufenden halten, sollte ich zu diesen Ideen weiteres Material finden.

 

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